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Mantrailing/Personensuche
Es handelt sich hierbei um die Personensuche mit dem Hund anhand des Individualgeruches des Menschen. Der Individualgeruch besteht aus chemischen, bakteriellen und hormonellen Abbauprodukten in Form von Hautpartikeln/Schuppen des Menschen. Er ist, wie die DNA eines Menschen, einzigartig. Ca. 40000 Hautpartikel verliert der Mensch in der Minute, diese werden am Boden von verschiedenen Bakterien zersetzt, auch die Wettereinflüsse spielen hier eine Rolle. Und das ist die Spur die ein Hund beim Mantrailing erriecht und verfolgt, der Mensch hinterläßt so eine unverkennbare einzigartige Spur/Trail, während er läuft, sitzt, steht, liegt.
Normalerweise ist dieser Bereich bisher den Rettungshundestaffeln zugeordnet worden, doch durch die Medien werden immer mehr Dokumentationen über das Mantrailing gebracht. Auch die Polizei stützt sich, bei vermissten Personen, immer mehr auf Mantrailer in einer Rettungshundestaffel, welche zusammen mit den Flächenhunden eingesetzt werden. Im Rettungshundebereich verfolgt ein Mantrailer, nach der Gabe eines Geruchsträgers anhand des Individualgeruchs, die Spur eines vermissten Menschen an einer 5-10m langen Leine. Im Glücklichsten Fall lebt am Ende dieser Spur die vermisste Person und kann medizinisch versorgt werden.
Ich unterscheide hier das Trailen vom Mantrailing, Trailen ist der sportliche Bereich zur Auslastung des Hundes und der Verbesserung der Beziehung zum Hund. Mantrailing ist die Arbeit in einer Rettungshundestaffel.



